Sicheres Radfahren neue Termine im November 2021

Sicheres Radfahren neue Termine im November 2021

Aktion Sicheres Radfahren im Stadtteil Avenwedde-Bahnhof

Mehr Sicherheit im eigenen Verhalten gewinnen. 

BürgerInnen reflektieren praxisnah ihr Fahrverhalten

  • Nutze ich den Radweg oder die Fahrbahn?
  • Wie verhalte ich mich am Kreisverkehr?
  • Was ist erlaubt – was nicht?

Organisiert von der AG Stadtteil Avenwedde-Bahnhof, die im Rahmen ihres Stadtteilentwicklungskonzepts das Fuß- und Radwegenetz im Ortsteil und zu den Nachbargemeinden unter die Lupe nimmt. Auf allen Straßen im und zum Ortsteil gibt es mit Ausnahme der B61 keine benutzungspflichtigen Radwege. Für die intensive Fahrradnutzung fehlt an vielen Stellen noch die notwendige Infrastruktur. Bis diese geschaffen ist, müssen Rad- und Kfz-Verkehr die vorhandenen Wege gemeinsam nutzen. Besondere Unsicherheiten bestünden entlang der beiden vielbefahrenen Durchfahrtstraßen (Isselhorster- und Friedrichsdorfer Str.), der Kreisverkehre, am Bahnhof mit der Unterführung.

Dienstag 16.11. um 10.30 Uhr und Freitag, den 19.11. um 14:00 Uhr

Zeitumfang ca. 90 Min. Die Teilnahme ist kostenfrei – eine Anmeldung ist erforderlich, diese kann per E-Mail oder telefonisch erfolgen:

E-Mail: info@avenwedde-bhf.de
Telefonisch: 05241 701895

Ein erstes, erfolgreiches Treffen hat am 27.10.2021 stattgefunden. Alle Teilnehmer waren sich einig: Diese praxisnahe Aktion vor Ort mit Frau Leicht (Polizeihauptkommissarin), ihren ausgezeichneten Ortskenntnissen und ihrem überzeugenden Auftreten ist sehr empfehlenswert und sollte fortgesetzt werden. 

AG Stadtteil gestalten

Mehr Informationen erhalten Sie hier

Sicheres Radfahren_27.10.2021

Aktion Sicheres Radfahren im Stadtteil Avenwedde-Bahnhof

 

Zum sicheren Radfahren gibt es bereits vielseitige Informationen. Alles schon bekannt, aber gelingt auch die richtige Umsetzung im Alltag? Dazu trafen sich 7 Bürgerinnen und Bürger aus dem Ortsteil, um unter kompetenter Anleitung ihr Fahrverhalten vor Ort praxisnah zu reflektieren.

Organisiert von der AG Stadtteil Avenwedde-Bahnhof, die im Rahmen ihres Stadtteilentwicklungskonzepts das Fuß- und Radwegenetz im Ortsteil und zu den Nachbargemeinden unter die Lupe nimmt. Auf allen Straßen im und zum Ortsteil gibt es mit Ausnahme der B61 keine benutzungspflichtigen Radwege. Für die intensive Fahrradnutzung fehlt an vielen Stellen noch die notwendige Infrastruktur. Bis diese geschaffen ist, müssen Rad- und Kfz-Verkehr die vorhandenen Wege gemeinsam nutzen. Bei einem Ortsrundgang wurde aus der Bevölkerung angeregt, ebenso das Verhalten „Sicheres Radfahren“ aufzunehmen. Besondere Unsicherheiten bestünden entlang der beiden vielbefahrenen Durchfahrtstraßen (Isselhorster- und Friedrichsdorfer Str.), der Kreisverkehre, am Bahnhof mit der Unterführung.

Dazu konnte nun eine erste Aktion stattfinden, mit der Absicht, mehr Sicherheit im eigenen Verhalten zu gewinnen, Unfallverhütung, Reflexion über rücksichtsvolles Verhalten als Fahrrad- und Autofahrer und nicht zuletzt aus Umwelt- und Gesundheitsgründen häufig(er) das Fahrrad zu nutzen. Dafür musste bei den ersten Teilnehmern der Aktion nicht mehr geworben werden, aber Unsicherheiten bestanden über Kenntnisse und Einhalten der aktuellen Verkehrsregeln: Nutze ich den Radweg oder die Fahrbahn? Was ist erlaubt – was nicht? Wie verhalte ich mich am Kreisverkehr und Zebrastreifen?

Unter Anleitung von Polizeihauptkommissarin Susanne Leicht, Bezirksdienst der Polizei Gütersloh in Avenwedde, fuhr die Gruppe nach einer kurzen Einführung über aktuelle Verkehrs- und Verhaltensregeln mit mehreren Stopps durch den Ortsteil. Am Ende waren alle sehr zufrieden, teils für Bestätigungen, sich entlang der vielbefahrenen Straßen und Kreisverkehre bereits richtig zu verhalten, teils für Hinweise auf Fehlverhalten, das sich auch aus Macht an Gewohnheit unreflektiert eingeschliffen hat. Besonders am Bahnhof und der Unterführung, eine der gefährlichsten Bereiche für den Fuß- und Radverkehr wurde deutlich: Es gibt mehrere Passierwege, aber jeder hat seine besonderen Gefahrenstellen. „Der sicherste Weg ist immer der, der unter Einhaltung der Verkehrsregeln und gegenseitiger Rücksichtnahme unverletzt zum Ziel führt“, war eine der eindringlichsten Empfehlungen von Polizeihauptkommissarin Leicht. Sie warb für „auffällige Kleidung & Helm, frühes Anzeigen des beabsichtigten Verhaltens und Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern“.

Zwei weitere Termine gibt es bereit.s: Dienstag 16.11. um 10:30 Uhr und Freitag 19.11. um 14:00 Uhr. Zeitumfang ca. 90 Min

Die Teilnahme ist kostenfrei – eine Anmeldung ist erforderlich, ebenso für Interesse an Folgeterminen:
E-Mail: info@avenwedde-bhf.de , auch telefonisch: 05241 701895

AG Stadtteil gestalten

Radfahren

Alle waren sich einig: Diese praxisnahe Aktion vor Ort mit Frau Leicht, ihren ausgezeichneten Ortskenntnissen und ihrem überzeugenden Auftreten ist sehr empfehlenswert und sollte fortgesetzt werden.

Foto v.l.n.r.:
Brigitte Wulf, Ingo Achtelik, Polizeihauptkommissarin Susanne Leicht, Siglinde Weber, Eva und Ernst Diekhans, Dieter Schluckebier, Klaus Wulf

Bürgerbrunch 26.9.2021

Bürgerbrunch 26.9.2021

Wir haben uns getraut!

Frühstücken – mal wieder gemeinsam

mit der Familie, mit Freunden, Nachbarn oder Kollegen …

Am 26. September 2021, ab 11 Uhr wurde auf der Friedrichsdorfer Straße der Bürgerbrunch veranstaltet. 

Buergerbrunsch
Buergerbrunch-in-avenwedde
Buergerbrunch-in-avenwedde

Entwicklungsstand Juni 2021

Neubau – Umnutzung – Brainstorming:

Die Pandemie hat sehr deutlich gemacht, wie wichtig eine entspannende und intakte Umgebung in der Nähe für uns ist. Es tut gut, vor der Haustür spazieren zu gehen, einzukaufen und ins Gespräch zu kommen. Es ist zukunftsweisend, wann immer es geht, Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher und erholsam erledigen zu können.

Mit dem Umzug des Elli-Marktes und einem neuen Gebäude für eine Arztpraxis (voraussichtlich auf dem Parkplatz am Kreisverkehr) stehen nun mehrere Veränderungen bevor.

Auf der Wiese an der Friedrichsdorfer Str. sollen der Elli-Markt, Wohnhäuser und eine Kindertagesstätte gebaut werden:
  • Wie kann die zur Verfügung stehende Fläche optimal genutzt und die Versiegelung möglichst geringgehalten werden?
  • Wie kann eine gute Zuwegung für den KFZ-Verkehr aussehen, die zugleich für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen bequem und angstfrei nutzbar ist?
  • Wie ist die Anordnung der Gebäude sinnvoll – z.B. ist eine Kita an einer Hauptverkehrsstraße vertretbar?
    Die Gebäude des Elli-Marktes und des Getränkemarktes werden zukünftig anders genutzt:
  • Welche sinnvollen Folgenutzungen wären wünschenswert?
  • Wie kann dem Charakter eines Durchfahrtsortes insgesamt entgegengewirkt werden?
  • Wo können grüne Oasen und Plätze zum Verweilen mit Bänken, Spielgeräten entstehen, die z.B. Marktständen Raum geben?
  • Wie lassen sich Flächen attraktiver gestalten, – z.B. das Umfeld am Bahnhof und Denkmalsgarten – damit sie zum Treffen und Aufhalten einladen?
Wir sollten jetzt die Chance nutzen, den Ortsteil mit einer attrak-tiven Ortsmitte weiterzuentwickeln!

Es kommt auf die richtigen Weichenstellungen an, um den Ortsteil ästhetisch aufzuwerten, alle Generationen zu stärken und ein gesundes Umfeld zu schaffen.
Damit das gut gelingt, sollen Experten den Prozess planen und begleiten. Die Stadtverwaltung Gütersloh hat signalisiert, dass ihr dafür die finanziellen und personellen Mittel fehlen. Deshalb haben wir uns eigeninitiativ um professionelle Unterstützung bemüht.

  • Studierende der Fachhochschule OWL haben im Rahmen ihrer Ausbildung originelle Entwürfe erstellt, wie sie sich hier demnächst eine Ortsmitte vorstellen können, in der sich „jung und alt“ gerne aufhalten würden. Die Entwürfe werden demnächst vorgestellt.
  • Wir haben einen Antrag auf Bewilligung aus Landesmitteln gestellt und jetzt die Zusage erhalten, ein erfahrenes Planungsbüro beauftragen zu können.
  • Wir danken dem Verein Der Bahnhof e.V. für seine Unterstützung.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und einen konstruktiven Austausch.

Den vollständigen Artikel können Sie als PDF downloaden:

Pressemitteilung Mai 2021

Planung des Stadtteils – Fragestellungen für Bürger*innen: 

Avenwedde Bahnhof ist ein Ortsteil, in dem es sich gut leben lässt. Infrastruktur und Wohnqualität haben sich in den letzten Jahren so entwickelt, dass Menschen aller Generationen hier gerne wohnen.

Nachdem nun feststeht, dass der Elli-Markt auf das freie Gelände an der Friedrichsdorfer Str. umzieht und die Stadtverwaltung im Amtsblatt ihre Pläne veröffentlicht hat, möchte die AG Stadtteilgestaltung dieses Vorhaben konstruktiv begleiten. Sie hat Vorschläge zur Aufteilung des Areals mit Supermarkt, Kinder-Tageseinrichtung und Wohnbebauung und der dazugehörigen Zuwegung eingereicht. Ziel ist, den Ortsteil zu stärken und den Bedürfnissen aller Gruppen und nachfolgenden Generationen Rechnung zu tragen.

Im Rahmen dieses Planungsprozesses sind wie üblich die Bürger:innen aufgefordert, sich zu beteiligen. Die AG Stadtteilgestaltung, die sich für einen l(i)ebenswerten Ortsteil stark macht und mehrere kleine Projekte initiiert hat, will sich in die anstehende Neuplanung des Stadtteils einbringen. 

Für die ortsansässigen Bürger:innen stellen sich folgende Fragen:

  • Wie kann eine moderne Nahversorgung der Menschen im Stadtteil aussehen?
  • Worauf sollte vor dem Hintergrund, dass freie Flächen begrenzt sind, bei einer zukunftsorientierten Neubebauung geachtet werden, um z. B. die Versiegelung möglichst gering zu halten?
  • Wie sollten Zuwegungen angelegt werden, dass sie auch mit Fahrrad und zu Fuß genutzt werden können?
  • Wie können mögliche Leerstände in der Bebauung des jetzigen Ortskerns vermieden oder einer sinnvollen Folgenutzung zugeführt werden?
  • Wie könnte das Umfeld am Bahnhofsgebäude mit dem Denkmalsgarten attraktiv gestaltet werden?
  • Wie kann man dem Charakter eines Durchfahrtsortes entgegenwirken?
  • Wo könnte ein zentrumsnaher Platz zum Verweilen und zur generationenübergreifenden Begegnung mit Bänken, Spielgeräten und für Marktstände geschaffen werden?
  • Wie können grüne Oasen durch Baumpflanzungen, Straßenbegrünung oder Blumenkübel entstehen?

Die bevorstehenden Veränderungen bieten die Chance zu einer zukunftsorientierten und ganzheitlichen Planung. Die Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Fahrradfreundlichkeit, sozialer Zusammenhalt und Aufenthaltsqualität für alte und junge Menschen sind hier wichtige Kriterien. Eine gute Planung führt zu einer ästhetischen Aufwertung des Stadtteils. Das alles kostet Geld, Zeit und Engagement.           

Da die personellen und finanziellen Möglichkeiten der Stadtverwaltung nach eigenen Angaben an dieser Stelle für den Ortsteil begrenzt sind, hat sich die AG Stadtteilgestaltung eigeninitiativ um professionelle Unterstützung bemüht und Kontakt zur Fachhochschule OWL, Bereich Architektur, aufgenommen. Die Herausforderung ist, eine ansprechende Quartiersmitte mit Atmosphäre zu planen: Ein Platz, an dem sich „Jung und Alt“ gerne aufhalten und Kommunikation stattfindet. Ökologische Nachhaltigkeit und alltagstaugliche Nutzbarkeit sind hier wichtige Anforderungen.

Zusätzlich hat die AG Stadtteilgestaltung einen Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung aus dem Regionalbudget zur Förderung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes für den Ortsteil gestellt. Ein positiver Bescheid wird erhofft.

Leider ließ die allgemeine Lage in den letzten Monaten keinen öffentlichen Diskurs in präsentischer Form zu. Die AG sucht nach Möglichkeiten, die Öffentlichkeit zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Sobald man sich wieder treffen kann, hofft die AG auf rege Beteiligung und einen konstruktiven Austausch unter dem Motto „Gemeinsam planen für einen lebendigen Stadtteil der Zukunft“.

Diesen Artikel können Sie in der jeweiligen BONEWIE Ausgabe nachlesen oder den Artikel als PDF downloaden.

Dorfspaziergang

Veränderungen in unserem Ortsteil fordern uns heraus

Jetzt gemeinsam unseren Stadtteil für die Zukunft gestalten

Wir freuen uns, dass wir dafür Fördermittel aus dem Regionalbudget bewilligt bekommen und ein erfahrenes Planungsbüro beauftragen können. Alle Bürgerinnen und Bürger, ortsansässige Gruppen, Vereine und Institutionen sind aufgerufen, sich am Entwicklungskonzept zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Das Ziel ist ein attraktiver Ortsteil, in dem sich alle Generationen wohlfühlen, der nachhaltig und zukunftsfähig ist.

Start: Gemeinsamer Dorfspaziergang

Samstag, 26. Juni 2021, 10:30 Uhr – Treffen am Bahnhof 

Unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen gehen wir in Kleingruppen mit offenen Augen und Fragen durch unseren Ortsteil. Anschließend, nach ca. einer Stunde ist ein Austausch im Gemeindehaus am Entenweg geplant. Insgesamt soll die Veranstaltung max. 2 Stunden dauern.

Bitte melden Sie sich an und machen Sie mit – wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen.

info@avenwedde-bhf.de

AG Stadtteil gestalten