Kreisverkehr
Mehr Artenvielfalt für Avenwedde-Bahnhof: Kreisverkehr neu bepflanzt
Ehrenamtliche werten Grünfläche an der Friedrichsdorfer Straße auf.
Rund 100 Quadratmeter neuer Lebensraum für Insekten und ein Blickfang für Avenwedde-Bahnhof: Ehrenamtliche der AG „Stadtteil gestalten Avenwedde-Bahnhof“ haben den Kreisverkehr Friedrichsdorfer Straße/Dompfaffenstraße neu bepflanzt. Aus der bisherigen Blühfläche entstand eine abwechslungsreiche Staudenpflanzung.
Im Mittelpunkt steht die Artenvielfalt. Überwiegend einheimische, standortgerechte Stauden mit unterschiedlichen Blühzeiten bieten Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Frühlingsblüher und Totholz schaffen weitere Lebensräume. Die Pflanzen sind an die sonnigen, trockenen und windigen Bedingungen angepasst. Rund 2.000 Blumenzwiebeln und 700 Pflanzen kamen in den Boden, darunter Kugeldisteln, Oregano, Bergminze, Gräser, Johanniskraut, Wildrosen, Krokusse und Wildtulpen.
„Mit der neuen Bepflanzung schaffen wir einen schönen Blickfang, ein wertvolles Nahrungsangebot und zusätzliche Lebensräume für Insekten“, sagt Hans-Bernd Hensen, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Umweltschutz. Das Projekt zeige, wie Ehrenamtliche und örtliche Partner gemeinsam zur Artenvielfalt beitragen könnten.
Die AG pflegt seit 2023 die städtische Grünfläche. Weil die mehrjährige Blühfläche zunehmend an Wirkung verlor, entstand die Idee zur Neugestaltung. Dafür wurde die Grasnarbe abgetragen und durch 27 Tonnen Weserkies ersetzt.
Die rund 6.000 Euro teure Maßnahme wird durch ehrenamtlichen Einsatz, Fördermittel und Hilfe der örtlichen Wirtschaft ermöglicht. Die AG betreut die Fläche weiterhin. So soll der Kreisverkehr langfristig Blickfang und wertvoller Lebensraum für Insekten bleiben.
Die AG Stadtteil gestalten dankt allen Unterstützern
- Fachliche und organisatorische Begleitung: Fachbereich Umweltschutz Stadt Gütersloh, Moritz Halbmeier-Stolte, Halbmeier Gartengestaltung.
- Finanzielle Absicherung: Umweltstiftung der Stadt Gütersloh (bis 3000,- €), ‚Umweltscheck „Naturschutz“ NRW‘ (NRW-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, bis 2000,- €), Volksbank in Ostwestfalen (500 €), Werkstatt für nachhaltige Umweltkonzepte im Kreis Gütersloh e. V. (bis 500 €).
- Sach- und Dienstleistungsspenden örtlicher Firmen: Kahleis Garten-&Landschaftsbau und Tiefbau GmbH (Vorbereitung der Fläche), Fretthold GmbH, Baufachzentrum (27 t Weserkies), Stauden Setter GbR (200 Pflanzen), Heinrich Piepenbrock, Landwirt (Tothölzer)
Hier ein paar Bilder in der Galerie zum Projekt.



